Bausteine der Klimawandelvorsorgestrategie

Baustein 1: Auswertung bisheriger kommunaler Aktivitäten zur Anpassung an den Klimawandel in der Region Köln/Bonn.

Baustein 2: Analyse von Klimawirkungen für die Region Köln/Bonn und Identifizierung von Bereichen mit ähnlichen Betroffenheiten mittels einer Clusteranalyse. Validierung der Ergebnisse mit einem Kreis von Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis.

Baustein 3: Vorstellung der Analyseergebnisse einer breiten Fachöffentlichkeit im Regionalforum und Bildung der teilregionalen Schwerpunkträume.

Baustein 4: In Fachgesprächen und kommunalen Akteursworkshops werden strategische Ziele und Handlungsempfehlungen zum Umgang mit den spezifischen Klimafolgen erarbeitet sowie Leit- bzw. Modellprojekte abgeleitet.

Baustein 5: Die Ergebnisse aus den Fachgesprächen und kommunalen Akteursworkshops werden zu einer regionalen Anpassungsstrategie („Klimawandelvorsorgestrategie“) zusammengefasst und im Rahmen einer Abschluss- und Transferveranstaltung vorgestellt.

Baustein 6: Die Abschlussveranstaltung bildet den Startschuss für anschließende Qualifizierungen und Umsetzungen von identifizierten Modellprojekten.

Was ist der Mehrwert einer regionalen Klimawandelvorsorgestrategie?

Die regionale Klimawandelvorsorgestrategie ersetzt keine lokalen oder auch fachplanerischen Maßnahmenprogramme. Ihr Mehrwert liegt darin,

  • in Bezug auf die Klimawandelfolgen Schwerpunkte im regionalen Maßstab zu identifizieren und damit die Klimawandelfolgen in der Region „sichtbar“ zu machen,
  • über die Arbeit in den teilregionalen  Schwerpunkträumen Akteure und Ressourcen zu vernetzen und darüber das regionale Know-how zu erhöhen,
  • lokale Maßnahmen, Projekte und Argumentationen aus einer regional abgestimmten Strategie abzuleiten,
  • eine Verschränkung mit anderen regionalen Strategien wie dem Agglomerationskonzept zu gewährleisten.